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KIWITTeilprojekt NBS

Teilprojekt NBS · Forschungsgruppe KIWIT

Wir messen den Abstand zwischen dem, was Hochschulen über KI sagen, was sie lehren und was sie erforschen.

Dafür erheben wir vier Ebenen derselben Hochschule: über 60.000 Modulhandbücher aus 26 Jahren, Publikationsverzeichnisse für den überwiegenden Teil der deutschen Hochschulen, die Außendarstellung und die öffentliche Debatte über KI in der Lehre — Stand August 2026. Erschlossen und ausgewertet wird mit Sprachmodellen und eigenen Verfahren. Wir sind das Teilprojekt an der NBS Hamburg in der Forschungsgruppe KIWIT.

Ein Punkt je Hochschule
422 deutsche Hochschulen, für 272 liegen Modulhandbücher vor. Stand August 2026.

Drei Einstiege

Fünf Fragen, an denen wir arbeiten

Wissensbasis

Wie regeln Hochschulen den Einsatz von KI in Lehre und Prüfung?

Eine wachsende Sammlung von Ordnungen, Leitlinien und Studien, die ein Sprachmodell erschließt und fortschreibt. Daraus entsteht ein monatlicher Lagebericht.

Lehrpläne

Wo taucht KI in den Modulen deutscher Hochschulen auf?

Modulhandbücher dokumentieren die tatsächlichen Lehrinhalte. Wir erschließen sie in großer Zahl und werten aus, wann welche Inhalte dazukommen.

Öffentlichkeitsarbeit

Wie sprechen Hochschulen über KI — und wie verhält sich das zu ihrer Forschung?

Pressemitteilungen und institutionelle Konten auf der einen Seite, Publikationsverzeichnisse auf der anderen. Ausgewertet wird der Abstand zwischen beiden.

Diskurs

Welche Positionen werden über KI in der Lehre vertreten?

Aus öffentlichen Beiträgen werden Positionen modellgestützt extrahiert, im Konsens zweier Modelle bestätigt und gegen ein Nullmodell geprüft.

Werkzeuge

Womit arbeitet eine Forschungsgruppe, die KI selbst einsetzt?

Damit die Gruppe arbeiten kann, bauen wir Infrastruktur: eine Plattform für den Modellzugang und Verfahren für den Umgang mit KI-gestützter Entwicklung.

Ausführlich: unsere Arbeit →

Warum wir das offen aufschreiben

Ein Forschungsprojekt zeigt am Ende Ergebnisse. Wir zeigen zusätzlich die Arbeit daran: welche Quellen sich erschließen lassen, welche Verfahren tragen und welche wir verworfen haben.

Das hat einen einfachen Grund. Die Fragen, an denen wir arbeiten, stellen sich vielen Hochschulen gerade gleichzeitig — und die Antworten liegen seltener in einem Ergebnis als in einem gangbaren Weg dorthin.

Aus der Werkstatt

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